Ansatzpunkte der Maßnahme „Sicher schwimmen!“:

  • Unterstützung der Lehrpersonen durch Assistenzkräfte

  • Zusätzliche Schwimmstunden für Wassergewöhnung

  • Schwimmförderunterricht

Unterstützung der Lehrpersonen durch Assistenzkräfte

Durch „Sicher schwimmen!“ soll Schwimmunterricht in kleineren Lerngruppen ermöglicht werden, sodass auf die Kinder und ihren Lernfortschritt individuell eingegangen werden kann. Um dies zu erreichen, pflegt und koordiniert „Sicher schwimmen!“ einen Pool an qualifizierten Schwimmassistenzkräften. Daraus können die Schulen bei Bedarf personelle Unterstützung für ihren Regelunterricht beantragen. Die Lehrkräfte sind nach wie vor verantwortlich für ihren Schwimmunterricht.

Durch den Einsatz der Assistenzkräfte kann außerdem der Ausfall von Schwimmstunden, z. B. bei Krankheit einer Lehrkraft, vermieden werden.

Praktische Hinweise:

Wir versuchen, für jede Schule den individuellen Assistentenbedarf zu ermitteln und zu decken. Für den Fortbestand der Maßnahme ist es sehr wichtig, dass die Assistenzkräfte zur Verbesserung der Rahmenbedingungen im Schwimmunterricht eingesetzt werden. Dem entsprechend ist es wichtig, diese niemals als dauerhaften Ersatz von Lehrkräften einzuplanen. Der Ersatz für erkrankte Lehrkräfte darf nur punktuell sein. Bei längerer Erkrankung muss die Schule Ersatz einplanen.

Um die Masse an Informationen, gerade bei der Planung zum Schuljahresbeginn verarbeiten zu können, müssen wir ein einheitliches Format nutzen. Aus diesem Grund bestehen wir bei der Bedarfsmeldung auf der Nutzung des aktuellen Excelformulars. Gerne helfen wir, sollte es Probleme beim Ausfüllen oder mit verschiedenen Open Office Formaten geben. Sprechen Sie uns an!

Trotz der großen Anzahl an Assistenzkräften gibt es einige wenige Unterrichtseinheiten, für die sehr schwer zuverlässige Unterstützung gefunden wird. Dies hat oft organisatorische Gründe, z. B. wenn es sich um isolierte Unterrichtseinheiten handelt, sodass die Assistenz nur für eine oder zwei Unterrichtseinheit anfahren müsste. In solchen Fällen suchen wir im Gespräch gerne gemeinsam nach Möglichkeiten, die Rahmenbedingungen Ihres Unterrichtes zu optimieren. Über Nachfragen freuen wir uns.

Zusätzliche Schwimmstunden für Wassergewöhnung

Viele Kinder geben zu Beginn des Schwimmunterrichtes an, das Seepferdchen zu haben.

Die Sichtung im Schwimmbad zeigt dann allerdings oft eine mangelnde Sicherheit im adäquaten Umgang mit dem Wasser. Der häufigste Grund dafür ist die ungenügende Wassergewöhnung/-bewältigung während des Schwimmenlernens oder das geringe Üben nach der Abnahme des Abzeichens.

Im Rahmen der Maßnahme „Sicher schwimmen!“ wird empfohlen, den Regelunterricht um ein halbes Jahr zu verlängern. Dies sollte in der ersten oder zweiten Klasse durchgeführt werden. Schwerpunkt der zusätzlichen Zeit ist die Wassergewöhnung und Wasserbewältigung, sowohl im flachen als auch im tiefen Wasser. Bei der Umsetzung stehen die Assistenzkräfte mit Rat und Tat zur Verfügung, dabei gehen sie mit ins Wasser um die Kinder unmittelbar zu unterstützen.

Schwimmförderunterricht

Der Schwimmförderunterricht soll Kinder, die vom Niveau ihrer Altersgenossen abweichen, auffangen. In der 3. Klasse können Kinder auf Empfehlung der jeweiligen Lehrperson dieses ergänzende Förderangebot wahrnehmen.

Die Teilnahme an diesem Kurs ist freiwillig und kostenlos. Die Anfrage nach einem Platz kann jederzeit erfolgen und wird so schnell wie möglich umgesetzt. Je nach Förderbedarf kann eine Unterstützung im Flachwasser oder Tiefwasser erfolgen. Der Schwimmförderunterricht wird von den Assistenzkräften aus dem „Sicher schwimmen!“ Pool durchgeführt. Der Förderunterricht ist in der Regel im offenen Ganztag platziert, aber auch für Kinder außerhalb dieses Angebotes zugänglich. Die Organisation wird von den KölnBädern in Zusammenarbeit mit den Fachlehrern und OGTS-Trägern übernommen.

Im Rahmen des Schwimmförderunterrichtes werden durchschnittlich 60 Unterrichtseinheiten pro Woche in 12 Bädern durchgeführt. Aktuell stehen den teilnehmenden Schulen 600 Plätze zur Verfügung, die schulübergreifend besetzt werden.

Praktische Hinweise

Die Organisation des Schwimmförderunterrichtes ist eine große Herausforderung: Die Plätze sind knapp, die Nachfrage ist groß. Bei einer sinnvollen Platzvergabe müssen die Fähigkeiten der Kinder (Flachwasser/ Tiefwasser) schulübergreifend beachtet werden.

Bei der Platzvergabe sind wir darauf angewiesen, einheitliche Anmeldeverfahren und Abläufe anzuwenden, um die Menge der angemeldeten Kinder verarbeiten zu können. Auch hier müssen wir bei der Meldung des Bedarfes darauf bestehen, das entsprechende aktuelle Excelformular zu nutzen. Sollte es Probleme beim Ausfüllen oder mit verschiedenen Open Office Formaten geben helfen wir gerne. Sprechen Sie uns an. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Organisation im Verlauf des Schuljahres sehr einfach und unproblematisch ablaufen kann, wenn zu Beginn ein vollständiges Anmeldeformular gesendet wird.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir trotz des persönlichen Austausches, den wir gerne zu Ihnen aufbauen und pflegen darauf angewiesen sind, dass Sie uns bei jedem Kontakt, über Tag, Bad, Unterrichtszeit und den Namen der Schule informieren müssen. Ohne diese Informationen können wir die Nachrichten nicht zuordnen.

Bitte haben Sie ebenfalls Verständnis, dass wir, insbesondere in Zeiten mit hohem Arbeitsaufkommen, ausschließlich im Rahmen unserer Zuständigkeit arbeiten können. Für alle Angelegenheiten im Zusammenhang mit dem Einsatz der Schwimmassistenten stehen wir gerne zur Verfügung. Die Organisation von Bussen übernehmen wir ausschließlich im Rahmen des Schwimmförderunterrichtes.

Bei uns können Sie keine Busse für Ihren Regelunterricht bestellen oder absagen.

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