Die Freibadesaison in den KölnBädern läuft im Spannungsfeld einer herausfordernden Situation auf dem Energiesektor sowie des Fachkräftemangels in der Bäderbranche.

Gestartet wurde mit den Freibädern Höhenbergbad, Lentpark (Foto) und Ossendorfbad, sie sind seit Mitte Mai nahezu täglich für Schwimmer/innen geöffnet. Auch der Außenbereich des Agrippabades bietet sich im Rahmen der Öffnungszeiten ganztägig für das Open-Air-Schwimmen an.

Die Freibäder Stadionbad, Zollstockbad und Zündorfbad werden außerhalb der Sommerferien über die flexible Ampelphase gesteuert und bei „grüner“ Ampelschaltung zunächst montags bis freitags ab 13:00 Uhr angeboten, am Wochenende ganztägig. Das Naturfreibad Vingst folgt wie immer später, voraussichtlich ab Ende Juni/Juli.

In den NRW-Sommerferien, die von Samstag, 25. Juni bis Dienstag, 09. August 2022 laufen, stehen fast alle Freibäder analog der Vorjahre durchgängig und ganztägig bereit. Das Freibad Vingst wird auch dann im Ampelbetrieb flexibel disponiert. Eine Auskunft über die Öffnung der Freibäder gibt es im Rahmen einer 3-Tages-Ansicht im Internet unter: www.koelnbaeder.de/oeffnungszeiten

Obwohl die KölnBäder schon immer energiebewusst gehandelt haben, wollen sie sich dem Aufruf zur Einsparung des Gasverbrauches unter den gegebenen besonderen Umständen durch geeignete Maßnahmen stellen. Eine generelle Absenkung der Wassertemperatur ist dabei aber nicht vorgesehen. Die KölnBäder GmbH setzt auf differenzierte Einsparungsmaßnahmen, zumal für den ordnungsgemäßen Betrieb und den Schwimmunterricht mit Kindern bestimmte Mindesttemperaturen notwendig sind.

Die Freibäder werden generell bis 21 °C beheizt, darüber hinaus heizt die Sonneneinstrahlung die Edelstahlbecken auf. Der Lentpark als Naturbadeteich sowie das Naturfreibad Vingst können nicht beheizt werden. In den Hallenbädern soll eine bedarfsgerechte Absenkung der Wassertemperatur von bis zu 2 °C mit Ausnahme der Sport- und Lehrschwimmbecken erfolgen. Die 4-Jahreszeitenbecken werden durchgängig um 3 °C abgesenkt. Allein hierdurch sollen rund 25.000 m³ Gas eingespart werden. Zudem entfallen Warmbadetage in den Hallenbädern mit Ausnahme von Chorweiler. Die Saunalandschaften in Höhenberg und im Lentpark werden im Sommer nicht betrieben.

Die KölnBäder bitten ihre Gäste für diesen maßvollen und ausgewogenen Beitrag zur Reduzierung des Gasverbrauches um Verständnis. „Wir sind überzeugt, dass die Nutzung unserer Bäder auch unter Wohlfühlaspekten nicht beeinträchtigt wird und durch flexible Handhabung der Maßnahmen auch bei unerwarteten (Wetter)Situationen das Vergnügen an und im Wasser gewährleistet wird“, sagt der Leiter des Bäderbetriebsmanagements, Marc Riemann. „Bei allen Temperaturen bieten die KölnBäder Badevergnügen, ob drinnen, draußen oder in den 4-Jahreszeitenbecken der Kombibäder.“

Die ordnungsgemäße Beaufsichtigung des Badbetriebs hat schon immer zur Beschäftigung von Saisonkräften während der Freibadesaison geführt. Indes finden wir solche Saisonkräfte wie viele andere Badbetreiber in diesem Jahr nicht in ausreichender Zahl. Wir suchen daher weiterhin dringend qualifizierte Rettungsschwimmer (m/w/d), wobei wir die erforderliche Ausbildung teilweise in unserem Hause vornehmen. Die ersten Rettungsschwimmer, die aus einer Speed-Dating-Bewerbung hervorgegangen sind, sind bereits an Bord, weitere Prüfungen werden absolviert.

Auch in der Freibadesaison werden die E-Tickets standardisiert verkauft, um den Zustrom zu steuern und Warteschlangen zu vermeiden. Seit dem Saisonstart gilt aufgrund der sommerlichen Angebotserweiterung an allen Freibad-Standorten der reguläre Sommertarif. Das Ende der Freibadesaison ist für Sonntag, 11. September 2022, geplant.

Für den Besuch im Freibad ist ein E-Ticket empfohlen, es garantiert und beschleunigt den Einlass in einem definierten Einlass-Zeitfenster. Informationen dazu finden Sie hier: www.koelnbaeder.de/e-ticket

Gesetzliche Nutzungsbeschränkungen oder Verhaltenspflichten gelten aktuell nicht mehr. Dennoch empfiehlt die KölnBäder GmbH ihren Gästen die Beibehaltung von Grundregeln des Infektionsschutzes, darunter das Tragen einer medizinischen Maske in den Eingangsbereichen, Umkleiden und Sanitärbereichen.